PADDOCK UND AUSLAUF

Abgestimmt auf Führanlagen, Ausläufe und Paddocks.

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Unser Paddocksand für Pferde, Auslauf und Führanlage

Matsch, stehendes Wasser oder ein Untergrund, der sich bei intensiver Nutzung schnell verändert? Bei einem Paddock kommt es nicht allein auf den Sand an. Tretschicht, Unterbau, Entwässerung und Nutzung müssen zusammenpassen.

Unser Paddocksand Beige ist eine Sandmischung für Paddocks, Ausläufe und Führanlagen. Welche Ausführung für Ihre Anlage sinnvoll ist, hängt unter anderem vom vorhandenen Boden, der Belastung, der Entwässerung und der gewünschten Nutzung ab.

Was muss ein Paddockboden leisten?

Ein Paddock wird anders beansprucht als ein klassischer Reitplatz. Pferde stehen, laufen, drehen und wälzen auf der Fläche. Gleichzeitig ist der Boden Niederschlägen und wechselnder Witterung ausgesetzt.

Deshalb sollte ein Paddockboden so aufgebaut sein, dass er:

  • zur vorgesehenen Nutzung passt,
  • Niederschlagswasser zuverlässig ableiten kann,
  • möglichst keine dauerhaft vernässten oder stark verschlammten Bereiche entwickelt,
  • regelmäßig gepflegt und bei Bedarf nachgearbeitet werden kann,
  • mit dem vorhandenen Untergrund und Unterbau zusammenpasst.

Gerade bei Außenflächen spielt die Entwässerung eine wichtige Rolle. Bleibt Wasser dauerhaft auf oder in der Fläche stehen, kann der Untergrund an Stabilität verlieren und sich stärker verformen.

Paddocksand ist nur ein Teil des gesamten Aufbaus

Auch ein geeigneter Paddocksand kann einen schlecht entwässerten oder ungeeigneten Unterbau nicht ausgleichen.

Für einen dauerhaft gut nutzbaren Paddock sollten deshalb mehrere Faktoren gemeinsam betrachtet werden:

  • vorhandener Baugrund,
  • Tragfähigkeit,
  • Gefälle,
  • Entwässerung,
  • mögliche Trennschicht,
  • Tretschicht aus Paddocksand,
  • spätere Pflege.

Welche Konstruktion sinnvoll ist, hängt stark von den örtlichen Bodenverhältnissen, der Niederschlagsbelastung und der Nutzung der Fläche ab.

Warum ist die Entwässerung beim Paddock so wichtig?

Stark beanspruchte Flächen neigen besonders an Toren, Tränken, Futterstellen und häufig genutzten Laufwegen zu Verdichtung und Verschlammung.

Ein geeigneter Unterbau und eine funktionierende Wasserableitung helfen dabei, solche Bereiche dauerhaft nutzbar zu halten.

Je nach Standort kann die Entwässerung über Gefälle, wasserdurchlässige Schichten oder ein zusätzliches Drainagesystem unterstützt werden.

Eine pauschale Standardlösung gibt es dafür nicht. Der Aufbau sollte immer an die örtlichen Bedingungen angepasst werden.

Welche Eigenschaften sollte Paddocksand haben?

Bei der Auswahl eines Paddocksandes sind nicht nur die maximale Korngröße oder die Farbe entscheidend.

Wichtig sind unter anderem:

  • Kornverteilung,
  • Feinanteil,
  • Wasserdurchlässigkeit,
  • Verhalten bei Feuchtigkeit,
  • Verdichtungsneigung,
  • vorhandener Unterbau,
  • Nutzungsintensität.

Ein Sand, der in einer Reithalle gut funktioniert, muss deshalb nicht automatisch auch für einen stark beanspruchten Außenpaddock geeignet sein.

Paddock, Auslauf oder Führanlage – unterschiedliche Anforderungen

Auch innerhalb der Außenflächen unterscheiden sich die Anforderungen.

Paddock

Auf einem Paddock halten sich Pferde häufig längere Zeit auf. Besonders stark beansprucht werden meist Tore, Tränken, Futterstellen und regelmäßig genutzte Laufwege.

Gerade dort sollte der Aufbau so gewählt werden, dass Wasser zuverlässig abgeführt wird und die Oberfläche bei Bedarf gepflegt oder ergänzt werden kann.

Auslauf

Bei größeren Ausläufen spielen neben dem Untergrund auch Gefälle, natürliche Wasserführung und unterschiedlich stark belastete Bereiche eine Rolle.

Führanlage

In einer Führanlage wird der Boden regelmäßig auf derselben Spur beansprucht. Hier sind ein gleichmäßiger Aufbau und eine zur Nutzung passende Tretschicht besonders wichtig.

Paddocksand für bestehende Flächen

Nicht jeder bestehende Paddock muss komplett neu aufgebaut werden.

Je nach Ausgangssituation kann es sinnvoll sein, zunächst zu prüfen:

  • Wo entstehen matschige oder nasse Bereiche?
  • Funktioniert die vorhandene Entwässerung?
  • Wie ist der Unterbau aufgebaut?
  • Wie stark ist die vorhandene Tretschicht?
  • Welches Material wurde bisher eingesetzt?
  • Welche Bereiche werden besonders stark genutzt?

Erst danach lässt sich beurteilen, ob eine Ergänzung der Tretschicht ausreicht oder ob der Aufbau darunter verbessert werden sollte.

Pflege eines Paddocks

Auch ein gut aufgebauter Paddock benötigt regelmäßige Pflege.

Mist, Laub und andere Fremdstoffe sollten möglichst regelmäßig entfernt werden, damit sie sich nicht dauerhaft mit der Tretschicht vermischen.

Besonders stark beanspruchte Bereiche sollten kontrolliert und bei Bedarf wieder egalisiert werden. Auch Abläufe, Gräben und andere Einrichtungen zur Wasserableitung sollten frei gehalten werden.

Wenn einzelne Bereiche dauerhaft nass oder weich bleiben, sollte nicht einfach nur weiterer Sand aufgebracht werden. In diesem Fall lohnt es sich, Unterbau und Entwässerung genauer zu prüfen.

Fütterung auf Sandflächen

Wenn Pferde auf sandhaltigen Flächen gefüttert werden, sollte das Futter möglichst nicht direkt vom Boden aufgenommen werden.

Futterraufen, geeignete Futterplätze oder befestigte beziehungsweise mit Matten ausgelegte Bereiche können helfen, die Aufnahme von Sand zusammen mit dem Futter zu reduzieren.

Sprechen Sie uns gerne an. Wir schauen uns Ihre Ausgangssituation an und beraten Sie zu Paddocksand, Unterbau und einem sinnvollen Aufbau für Ihre Anlage.

Sie planen einen neuen Reitplatz oder möchten eine bestehende Tretschicht verbessern? Wir beraten Sie gerne persönlich. 

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