HORSE GRIP

Horse Grip für Reitplatzsande – unser pflanzlicher Zuschlag für Ihre Tretschicht

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Horse Grip für Reitplatzsand – pflanzlicher Zuschlag für die Tretschicht

Zu locker, zu wenig griffig oder bei Trockenheit schnell staubig? Horse Grip ist unser pflanzlicher Zuschlagstoff für Reitplatzsande. Die aufbereiteten Pflanzenfasern werden in die Sandtretschicht eingemischt und können deren Struktur und innere Verzahnung verändern.

Horse Grip eignet sich sowohl für neue Tretschichten als auch zur gezielten Anpassung bestehender Reitböden. Welche Zugabemenge sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Sand, der Nutzung, der Schichtdicke, der Feuchtigkeit und der Pflege des Reitplatzes ab.

Welche Probleme kann Horse Grip im Reitplatzsand lösen?

Eine reine Sandtretschicht funktioniert nicht auf jedem Reitplatz gleich gut. Je nach Kornzusammensetzung, Feuchtigkeit und Nutzung kann der Boden beispielsweise zu locker sein, wenig innere Verzahnung aufweisen oder bei Trockenheit stärker stauben.

Horse Grip kann eingesetzt werden, um:

  • die Struktur einer Sandtretschicht gezielt anzupassen,
  • die innere Verzahnung innerhalb der Tretschicht zu unterstützen,
  • eine nachgiebigere Einstellung des Reitbodens zu ermöglichen,
  • bestehende Reitplatzsandmischungen zu ergänzen,
  • Pflanzenfasern anstelle zugesetzter Geotextilfasern einzusetzen,
  • einen vorhandenen und grundsätzlich geeigneten Reitplatzsand weiterzuverwenden, statt die Tretschicht vollständig auszutauschen.

Entscheidend ist dabei immer die Kombination aus Reitplatzsand, Zuschlagstoff und richtiger Dosierung.

Wie wirkt Horse Grip in der Tretschicht?

Horse Grip besteht aus aufbereiteten Pflanzenfasern. Die einzelnen Bestandteile verteilen sich beim Einarbeiten im Reitplatzsand und greifen innerhalb der Sandstruktur ineinander.

Dadurch kann sich die innere Struktur der Tretschicht verändern. Der Reitboden lässt sich je nach Ausgangssand und Zugabemenge lockerer und nachgiebiger einstellen.

Wie stark Horse Grip die Eigenschaften eines Reitbodens beeinflusst, hängt unter anderem ab von:

  • Art und Körnung des Reitplatzsandes,
  • vorhandenen Feinanteilen,
  • Menge der Pflanzenfasern,
  • Stärke der Tretschicht,
  • Feuchtigkeit,
  • Nutzungsintensität,
  • Reitdisziplin und
  • laufender Bodenpflege.

Deshalb betrachten wir Horse Grip nicht isoliert. Ein Zuschlagstoff kann nur dann sinnvoll funktionieren, wenn er zum vorhandenen Reitplatzsand und zur Nutzung der Fläche passt.

Pflanzenfasern statt zugesetzter Geotextilfasern

Horse Grip wird aus aufbereiteten Pflanzenfasern hergestellt. Nach unserer Produktspezifikation werden dem Produkt keine Geotextil- oder Kunststofffasern zugesetzt.

Damit ist Horse Grip eine materialtechnische Alternative für Reitplatzbetreiber, die ihre Sandtretschicht mit einem pflanzenfaserbasierten Zuschlag ergänzen möchten.

Dabei geht es nicht darum, pauschal zu behaupten, dass ein Material grundsätzlich „besser“ ist als ein anderes. Geotextilfasern und Pflanzenfasern unterscheiden sich in ihren Materialeigenschaften, ihrer Verarbeitung und ihrem Verhalten innerhalb der Tretschicht.

Welche Lösung für einen Reitplatz sinnvoll ist, sollte deshalb anhand der jeweiligen Anforderungen entschieden werden.

Einfluss von Horse Grip auf Feuchtigkeit und Staub

Pflanzenfasern können Feuchtigkeit aufnehmen und innerhalb einer Sandmischung zeitweise halten. Dadurch kann sich auch das Feuchteverhalten der Tretschicht verändern.

Wie groß dieser Einfluss tatsächlich ist, hängt jedoch stark vom vorhandenen Sand, von der Zugabemenge, der Bewässerung, der Witterung und der Pflege ab.

Eine pauschale Aussage wie „Horse Grip spart Wasser“ oder „der Reitplatz staubt nicht mehr“ wäre deshalb nicht sinnvoll.

Aus der Praxis liegen uns jedoch Erfahrungen vor, bei denen sich nach der Zugabe von Horse Grip das Staubverhalten und die Griffigkeit einer bestehenden Tretschicht verändert haben. Die Ergebnisse zeigen gleichzeitig, wie wichtig die richtige Dosierung ist.

Praxiserfahrung: Die richtige Menge ist entscheidend

Bei einem 2.500 m² großen Außenplatz wurde Horse Grip gemeinsam mit unserem Reitplatzsand „Standard Beige“ eingesetzt.

In einem Teilbereich wurde zunächst eine vergleichsweise hohe Menge Horse Grip eingearbeitet. Dabei wurde eine gute Griffigkeit und eine geringere Staubentwicklung beobachtet. Bei stärkerer Nässe wurde diese Mischung jedoch schwerer und weniger griffig.

Nach den Erfahrungen auf dieser Anlage erwies sich eine geringere Zugabemenge als geeigneter. Der Betreiber beschreibt den Boden damit als griffiger und weniger staubanfällig.

Diese Erfahrung zeigt einen wichtigen Punkt: Mehr Zuschlagstoff bedeutet nicht automatisch einen besseren Reitboden.

Die richtige Menge muss zum vorhandenen Sand und zu den Bedingungen auf der jeweiligen Anlage passen.

Horse Grip für bestehende Reitböden

Ein nicht optimal funktionierender Reitboden muss nicht automatisch vollständig ausgetauscht werden.

Wenn der vorhandene Reitplatzsand grundsätzlich geeignet ist, kann eine gezielte Ergänzung der Tretschicht sinnvoll sein. Horse Grip kann nachträglich in einen bestehenden Sand eingearbeitet werden.

Vorher sollte jedoch geklärt werden:

  • Welcher Reitplatzsand ist vorhanden?
  • Wie stark ist die vorhandene Tretschicht?
  • Ist der Boden eher locker oder stark verdichtet?
  • Wie verhält er sich bei Trockenheit und Nässe?
  • Welche Reitdisziplinen werden auf dem Platz ausgeübt?
  • Wie intensiv wird der Platz genutzt?
  • Wie wird bewässert und gepflegt?

Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, ob Horse Grip geeignet ist und welche Menge benötigt wird.

Horse Grip selbst einarbeiten oder fertig gemischt liefern lassen

Horse Grip kann separat zur nachträglichen Ergänzung einer vorhandenen Tretschicht geliefert werden.

Alternativ mischen wir Horse Grip bereits bei der Produktion mit einem geeigneten Reitplatzsand. Dadurch werden Sand und Pflanzenfasern werkseitig miteinander vermischt und gemeinsam angeliefert.

Welche Variante sinnvoller ist, hängt davon ab, ob eine bestehende Tretschicht angepasst oder ein neuer Reitboden aufgebaut werden soll.

Horse Grip richtig in die Tretschicht einarbeiten

Bei der nachträglichen Anwendung wird Horse Grip gleichmäßig auf der Reitfläche verteilt und anschließend mechanisch in die obere Tretschicht eingearbeitet.

Eine möglichst gleichmäßige Verteilung ist wichtig. Stellen mit deutlich unterschiedlichen Zuschlagsmengen können sich später auch unterschiedlich verhalten.

Wie tief eingearbeitet werden sollte und welche Menge benötigt wird, stimmen wir auf den vorhandenen Reitboden ab.

Horse Grip für Ihren Reitplatz prüfen lassen

Ob Horse Grip für Ihren Reitplatz die richtige Lösung ist, lässt sich am zuverlässigsten anhand des vorhandenen Reitplatzsandes und der aktuellen Probleme beurteilen.

Senden Sie uns gerne Informationen zu Ihrer Anlage oder eine Probe der vorhandenen Tretschicht. Wir schauen uns gemeinsam mit Ihnen an:

  • wie der vorhandene Sand aufgebaut ist,
  • welche Eigenschaften verändert werden sollen,
  • ob Horse Grip für die vorhandene Tretschicht geeignet ist,
  • welche Zugabemenge sinnvoll erscheint und
  • ob eine nachträgliche Einarbeitung oder eine werkseitig vorgemischte Tretschicht die bessere Lösung ist.

Wir beraten Sie gerne zu Horse Grip, Reitplatzsand und zur Verbesserung Ihrer vorhandenen Tretschicht.

Sie planen einen neuen Reitplatz oder möchten eine bestehende Tretschicht verbessern? Wir beraten Sie gerne persönlich. 

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