HORSE GRIP

Horse Grip für Reitplatzsande – unser pflanzlicher Zuschlag für Ihre Tretschicht

Unsicher, welcher Reitplatzsand zu Ihrer Anlage passt?

Nicht jeder Reitplatz braucht dieselbe Tretschicht. Wir schauen uns Nutzung, Aufbau und vorhandenen Boden gemeinsam mit Ihnen an und empfehlen eine passende Lösung.
Steffen Rysse · 06406 – 7979482

Horse Grip für Reitplatzsand – pflanzlicher Zuschlag für die Tretschicht

Zu locker, zu wenig griffig oder bei Trockenheit schnell staubig? Horse Grip ist unser pflanzlicher Zuschlagstoff für Reitplatzsande. Die aufbereiteten Pflanzenfasern werden in die Sandtretschicht eingemischt und können deren Struktur und innere Verzahnung verändern und den Wassergehalt regulieren.

Horse Grip eignet sich sowohl für neue Tretschichten als auch zur gezielten Anpassung bestehender Reitböden. Welche Zugabemenge sinnvoll ist, hängt vom vorhandenen Sand, der Nutzung, der Schichtdicke, der Feuchtigkeit und der Pflege des Reitplatzes ab.

Welche Probleme kann Horse Grip im Reitplatzsand lösen?

Eine reine Sandtretschicht funktioniert nicht auf jedem Reitplatz gleich gut. Je nach Kornzusammensetzung, Feuchtigkeit und Nutzung kann der Boden beispielsweise zu locker sein, wenig innere Verzahnung aufweisen oder bei Trockenheit stärker stauben.

Horse Grip kann eingesetzt werden, um:

  • die Struktur einer Sandtretschicht gezielt anzupassen,
  • die innere Verzahnung innerhalb der Tretschicht zu unterstützen,
  • eine nachgiebigere Einstellung des Reitbodens zu ermöglichen,
  • bestehende Reitplatzsandmischungen zu ergänzen,
  • Pflanzenfasern anstelle zugesetzter Geotextilfasern einzusetzen,
  • einen vorhandenen und grundsätzlich geeigneten Reitplatzsand weiterzuverwenden, statt die Tretschicht vollständig auszutauschen.

Entscheidend ist dabei immer die Kombination aus Reitplatzsand, Zuschlagstoff und richtiger Dosierung.

Wie wirkt Horse Grip in der Tretschicht?

Horse Grip besteht aus aufbereiteten Pflanzenfasern. Die einzelnen Bestandteile verteilen sich beim Einarbeiten im Reitplatzsand und greifen innerhalb der Sandstruktur ineinander.

Dadurch kann sich die innere Struktur der Tretschicht verändern. Der Reitboden lässt sich je nach Ausgangssand und Zugabemenge lockerer und nachgiebiger einstellen.

Wie stark Horse Grip die Eigenschaften eines Reitbodens beeinflusst, hängt unter anderem ab von:

  • Art und Körnung des Reitplatzsandes,
  • vorhandenen Feinanteilen,
  • Menge der Pflanzenfasern,
  • Stärke der Tretschicht,
  • Feuchtigkeit,
  • Nutzungsintensität,
  • Reitdisziplin und
  • laufender Bodenpflege.

Deshalb betrachten wir Horse Grip nicht isoliert. Ein Zuschlagstoff kann nur dann sinnvoll funktionieren, wenn er zum vorhandenen Reitplatzsand und zur Nutzung der Fläche passt.

Pflanzenfasern statt zugesetzter Geotextilfasern

Horse Grip wird aus aufbereiteten Pflanzenfasern hergestellt.

Damit ist Horse Grip eine materialtechnische Alternative für Reitplatzbetreiber, die ihre Sandtretschicht mit einem pflanzenfaserbasierten Zuschlag ergänzen möchten.

Einfluss von Horse Grip auf Feuchtigkeit und Staub

Pflanzenfasern können Feuchtigkeit aufnehmen und innerhalb einer Sandmischung zeitweise halten. Dadurch kann sich auch das Feuchteverhalten der Tretschicht verändern.

Wie groß dieser Einfluss tatsächlich ist, hängt jedoch stark vom vorhandenen Sand, von der Zugabemenge, der Bewässerung, der Witterung und der Pflege ab.

Eine pauschale Aussage wie „Horse Grip spart Wasser“ oder „der Reitplatz staubt nicht mehr“ wäre deshalb nicht sinnvoll.

Aus der Praxis liegen uns jedoch Erfahrungen vor, bei denen sich nach der Zugabe von Horse Grip das Staubverhalten und die Griffigkeit einer bestehenden Tretschicht positiv verändert haben. Die Ergebnisse zeigen gleichzeitig, wie wichtig die richtige Dosierung ist.

Praxiserfahrung: Die richtige Menge ist entscheidend

Bei einem 2.500 m² großen Außenplatz wurde Horse Grip gemeinsam mit unserem Reitplatzsand „Standard Beige“ eingesetzt.

In einem Teilbereich wurde zunächst eine vergleichsweise hohe Menge Horse Grip eingearbeitet. Dabei wurde eine gute Griffigkeit und eine geringere Staubentwicklung beobachtet. Bei stärkerer Nässe wurde diese Mischung jedoch schwerer und weniger griffig.

Nach den Erfahrungen auf dieser Anlage erwies sich eine geringere Zugabemenge als geeigneter. Der Betreiber beschreibt den Boden damit als griffiger und weniger staubanfällig.

Diese Erfahrung zeigt einen wichtigen Punkt: Mehr Zuschlagstoff bedeutet nicht automatisch einen besseren Reitboden.

Die richtige Menge muss zum vorhandenen Sand und zu den Bedingungen auf der jeweiligen Anlage passen.

Horse Grip für bestehende Reitböden

Ein nicht optimal funktionierender Reitboden muss nicht automatisch vollständig ausgetauscht werden.

Wenn der vorhandene Reitplatzsand grundsätzlich geeignet ist, kann eine gezielte Ergänzung der Tretschicht sinnvoll sein. Horse Grip kann nachträglich in einen bestehenden Sand eingearbeitet werden.

Vorher sollte jedoch geklärt werden:

  • Welcher Reitplatzsand ist vorhanden?
  • Wie stark ist die vorhandene Tretschicht?
  • Ist der Boden eher locker oder stark verdichtet?
  • Wie verhält er sich bei Trockenheit und Nässe?
  • Welche Reitdisziplinen werden auf dem Platz ausgeübt?
  • Wie intensiv wird der Platz genutzt?
  • Wie wird bewässert und gepflegt?

Erst danach lässt sich sinnvoll beurteilen, ob Horse Grip geeignet ist und welche Menge benötigt wird.

Wir beraten Sie gerne zu Horse Grip, Reitplatzsand und zur Verbesserung Ihrer vorhandenen Tretschicht.

Unsicher, welcher Reitplatzsand zu Ihrer Anlage passt?

Nicht jeder Reitplatz braucht dieselbe Tretschicht. Wir schauen uns Nutzung, Aufbau und vorhandenen Boden gemeinsam mit Ihnen an und empfehlen eine passende Lösung.
Steffen Rysse · 06406 – 7979482